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Das in der deutschen Übersetzung mit "Weg" übersetzte Tao bildet nach Lao-tse den Urgrund unseres Kosmos. Es befindet sich jenseits von Raum und Zeit, ist eigenschaftslos, unbegreiflich, nicht faßbar, ja nicht einmal benennbar:
Dieses "Eine" erschuf ein polares Kräftepaar, das allen Erscheinungen zugrunde liegt. Das gesamte Universum basiert auf dieser Polarität, nichts kann entstehen, ohne diese polaren Kräfte - Yin und Yang - in sich zu tragen. Selbst das Yang trägt einen Anteil Yin in sich, das Yin einen Anteil Yang, wie das nachfolgende altchinesische Symbol zeigt. ![]() Im Yin - symbolisiert durch die schwarze Farbe - befindet sich ein weißer Punkt, symbolisch für das Yang. Umgekehrt enthält der weiße Bereich des Yang einen schwarzen Punkt. Aus dieser polaren Zweiheit entstand nach weiterer Aufspaltung in eine (von Lao-tse nicht näher definierte) Dreiheit die gesamte Schöpfung. Diese trägt die polaren Kräfte in sich. Ein ausgewogener Anteil beider Teilkräfte - versinnbildlicht durch die symbolische Darstellung des Tao als Monade (siehe Abbildung) - ist die Grundlage jeglicher Harmonie:
Diese schlichten Zeilen beinhalten die Quintessenz der taoistischen Lehren. Sie bilden auch die Grundlage der chinesischen Akupunkturlehre. Deren darauf aufbauende Hauptprinzipien, die sich auch als axiomatische Lehrsätze verstehen lassen, bestehen im wesentlichen aus vier Punkten. Quellennachweis:Dietmar Krämer Neue Therapien mit Bach-Blüten 3 Ansata-Verlag, München ISBN 3-7787-7069-1 |